Gebäudeautomation

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Gebäudeautomation. Lesen Sie, warum diese sinnvoll ist und welcher Zusammenhang zwischen Gebäudesystemtechnik, Smart Home und Smart Building besteht.

Was ist Gebäudeautomation?

Unter Gebäudeautomation versteht man die automatische Regelung, Steuerung, Optimierung und Überwachung von technischer Gebäudeausrüstung. Dies passiert durch die Integration von Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Verschattung sowie anderer Gebäudetechnik in ein System. Dadurch kann man Sicherheit, Effizienz und einen reibungslosen Ablauf im Betrieb eines Gebäudes erzielen. Typische Gebäudearten in denen Gebäudeautomation eingesetzt wird, sind nicht bewohnte Gebäude, die öffentlich oder gewerblich genutzt werden. Hierzu zählen Flughäfen, Krankenhäuser, Einkaufszenten und Bürogebäude. Ist ein Gebäude automatisiert, spricht man bei privaten Wohngebäuden von Smart Home und bei eben genannten nicht bewohnten Gebäuden von Smart Building.

Warum Gebäudeautomation nutzen?

Für eine Gebäudeautomation spricht eine Vielzahl an Gründen. Durch sie kann die Effizienz des Gebäudes verbessert werden, wodurch nicht nur Betriebskosten gespart werden, sondern auch Ressourcen geschont. Aufgrund der flexiblen Anpassbarkeit der Gebäudeautomation kann diese fortwährend optimiert und weiterentwickelt werden. Gebäudeautomation hilft daher dabei Energie zu sparen. Durch die Einsparungen im laufenden Betrieb sind die Installationskosten in der Regel in ein paar Jahren wieder ausgeglichen.
Gebäudeautomation ermöglicht bedarfsgerechte und individuelle Einstellungen, die einfach vorzunehmen sind. Werden Heizungs- und Lüftungsanlagen smart geregelt, kann bis zu 30% des Heizenergiebedarfs gesenkt werden.
Für die Nutzer eines Gebäudes bringt die Gebäudeautomation vor allem Komfort mit sich, wenn sich die Heiztemperatur beispielsweise nach der Anzahl der Personen im Raum richtet.
Somit profitieren im Optimalfall von einer Gebäudeautomation alle Beteiligte, vor allem Betreiber, Nutzer und Investoren des Gebäudes.

Abgrenzung zur Gebäudesystemtechnik

Oft werden die Begriffe Gebäudesystemtechnik und Bustechnik synonym mit Gebäudeautomation verwendet oder mit dieser verwechselt. Allerdings ist die Gebäudesystemtechnik bzw. Bustechnik als ein Teil von Gebäudeautomation zu sehen, der für die Ausführung der Automation zuständig ist. Dem Begriff der Gebäudeinstallation steht die herkömmliche Elektoinstallation gegenüber, bei welcher einzelne Komponenten installiert werden. Dies wird bei der Gebäudeautomation von der Systemtechnik übernommen.

Gebäudeautomation in drei Ebenen

Man kann die Gebäudeautomation in die folgenden drei Ebenen unterteilen:

  • Feldebene: Auf dieser Ebene liegt die Verantwortung für den Betrieb der technischen Anlagen in einem Gebäude mithilfe von Feldgeräten wie Sensoren und Aktoren. Informationen werden durch Sensoren verzeichnet (z.B. Bewegungsmelder) und an Aktoren gesendet, welche dadurch Schaltsignale anstoßen (z.B. Beleuchtung).
  • Automationsebene: Auf der Automationsebene passiert die Regelung und Steuerung der gebäudetechnischen Anlagen. Grundlage hierfür ist das Zusammenführen der von der Managementebene vorgegebenen Werte mit den Daten der Feldebene.
  • Managementebene: Die Managementebene beschäftigt sich mit der übergeordneten Beobachtung und Bedienung der Abläufe. Dadurch werden hier auch Alarme ausgelöst, wenn es zu Störungen kommt. Alle Informationen und Daten der Gebäudeautomation laufen hier zusammen und werden gespeichert und ausgewertet. Das Ziel dieser Ebene ist die Realisierung anlagenübergreifender und übergeordneter Regel- und Optimierungs-Algorithmen.

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