EEG-Umlage

Zum 01.01.2018 gilt rückwirkend für alle seit dem 01.01.2018 in Betrieb genommenen GIESE-BHKW wieder die reduzierte 40%-ige EEG-Umlage!

Da die am 08.05.18 veröffentlichte Verständigung  zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier mit Wettbewerbskommissarin Vestager noch in Gesetzesform gebracht und in beiden Parlamenten vom juristischen Dienst geprüft werden muss, ist von einer abschließenden Lösung erst zum nächsten Jahresanfang zu rechnen.

KWK-Neuanlagen sind Anlagen die nach dem 01.01.2018 in Betrieb genommen worden sind oder noch in Betrieb gehen werden.

Es wurde die folgende Grundsatzeinigung erzielt:

  • KWK-Neuanlagen mit einer Größe unter 1 MW sowie über 10 MW zahlen auch künftig nur 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Auch alle KWK-Neuanlagen in der stromintensiven Industrie zahlen 40 Prozent der EEG-Umlage.
  • Für die übrigen KWK-Neuanlagen bleibt es bei 40 Prozent EEG-Umlage, sofern die Anlagen weniger als 3.500 Vollbenutzungsstunden im Jahr laufen. Bei Anlagen mit höherer Auslastung steigt die durchschnittliche Umlage kontinuierlich an. Betrachtet man den gesamten Eigenverbrauch, gelten bei mehr als 7.000 Vollbenutzungsstunden dann 100 Prozent.
  • Für KWK-Neuanlagen, die zwischen dem 1. August 2014 und Ende 2017 errichtet wurden, gilt eine abgestufte Übergangsregelung bis 2019 bzw. 2020.
  • Zudem gilt eine Rückwirkung der Einigung zum 1.1.2018.